|
Blutungen
und Verletzungen
Falls
das Kind bewusstlos ist, nicht reagiert oder eine ernsthafte
blutende Verletzung hat, den Notarzt rufen.
1. Kontrollieren
Sie, ob Atmung und Puls vorhanden sind, bevor Sie die Blutung
stillen.
Den Kopf des Kindes etwas in den Nacken legen, das Kinn leicht
anheben. Durch Hören, Schauen und Tasten prüfen
Sie, ob Atmung vorhanden ist (3-4 Sekunden). Puls am Hals
direkt neben dem Adamsapfel ertasten (3-4 Sekunden). Falls
keine Atmung oder kein Puls vorhanden ist, unverzüglich
zu lebensrettenden Maßnahmen übergehen. Falls Atmung
und Puls vorhanden sind, mit Nr. 2 fortfahren.
2. Ein
sauberes Tuch unmittelbar auf die blutende Wunde drücken.
Den ersten aufgebrachten Verband nicht entfernen. Den blutdurchtränkten
ersten Verband mit einem zweiten Verband abdecken.
3. Druck
aufrechterhalten
Bei Arm- oder Beinwunden weiterhin Druck ausüben und
die Gliedmaße oberhalb des Herzens halten (sofern kein
Knochenbruch vorliegt).
4. Fest,
doch nicht zu straff bandagieren, nachdem die Blutung unter
Kontrolle ist.
5. Das
Kind steht unter Schock
Falls sich das Kind kühl oder schweißnaß
anfühlt oder teilnahmslos wirkt, die Füße
des Kindes hochlegen und das Kind warm halten. Hinweiß:
Die Füße nicht hochlegen bei Kopfverletzung, Bewusstlosigkeit,
Verletzung des Brustkorbs oder bei Atemnot. Den Rettungsdienst
alarmieren.
6. Falls
die Blutung anhält: Auffinden des Druckpunkts zwischen
blutender Wunde und Herz. Direkten Druck auf die Wunden ausüben
und mit der anderen Hand die Arterie fest abdrücken.
Den Rettungsdienst alarmieren. Eine Aderpresse wird fast nie
benötigt und ist zudem gefährlich. Sogar blutende
Arterien lassen sich fast immer durch Druck unter Kontrolle
bringen.
7. Aderpresse
nur im äußersten Notfall einsetzen - nur nachdem
alle anderen Maßnahmen versagt haben.
Zwischen Wunde und Herz ein Tuch um die Gliedmaße wickeln
und zusammenbinden. Einen Stock einführen und mit dem
Tuch so lange drehen, bis die Blutung aufhört und festhalten.
Hinweis: Uhrzeit notieren. Aderpresse nicht lösen. Den
Rettungsdienst alarmieren/das Kind ins Krankenhaus transportieren.
8. Amputationsverletzung
Die Blutungen stillen. Abgetrennte Gliedmaße in ein
Verbandstuch oder Handtuch wickeln, in einen wasserdichten
Plastikbeutel oder ein anderes Behältnis geben und eisgekühlt
lagern. Das Amputat nicht direkt mit Eis in Berührung
bringen und gemeinsam mit dem verletzten Kind oder gleich
nach Auffinden in die Ambulanz bringen. (nicht vollständig
abgetrennte Gliedmaße stabilisieren - nicht bewegen
oder entfernen.)
Den Rettungsdienst alarmieren.
Vergiftungen
Bevor
Sie etwas tun: Sofort Gift-Notrufzentrale, Krankenhaus oder
den Arzt anrufen. Seien Sie darauf vorbereitet, außer
Alter und Gewicht des Kindes sowie einer Zustandsbeschreibung
(Bewusstlosigkeit, Krämpfe, blutiger Durchfall) auch
anzugeben, was und wieviel es verschluckt bzw. eingeatmet
hat oder mit was es in Berührung gekommen ist. Das Behältnis
verwahren und nach Möglichkeit herausfinden, wieviel
das Kind vor wie langer Zeit tatsächlich verschluckt
hat. Bereiten Sie Ihr Kind für einen Transport ins Hospital
vor. Befolgen Sie strikt die Anweisungen des Rettungsdienstes,
bis dieser bei Ihnen eintrifft.
Vergiftungen
können auftreten durch:
- Einatmen giftiger Dämpfe
- Insekten -oder Reptilienbisse
- Verschlucken oder Trinken giftiger Substanzen
- Großflächigen Hautkontakt mit giftigen Substanzen
Sowie
durch:
Jegliche Tabletten und andere Arzneimittel, giftige Pilze,
Mottenkugeln, Parfüm, Aftershave, Insektenspray, Haarfärbemittel,
Alkohol, Mundwasser, Farbreste, Borsäure, Jod, Arsen,
Bleifarben, Frostschutzmittel, Pflanzen, RattengiftAchtung
vor diesen Mitteln. Dinge dieser Art so aufbewahren, dass
sie für Kinder unerreichbar sind. Bleichmittel, Ammoniak,
Waschmittel, Lauge, Möbel- und andere Polituren, Abflußreiniger,
Kalkentferner, Geschirrspülmittel, Bohnerwachs, Öle,
Glasreiniger, Petroleum, Verdünnungsmittel, WC-Reiniger,
Grillkohleanzünder.
1. Kontrollieren
Sie, ob Atmung und Puls vorhanden sind.
Den Kopf etwas in den Nacken legen, das Kinn leicht anheben.
Durch Hören, Schauen und Tasten prüfen Sie, ob die
Atmung vorhanden ist (3-4 Sekunden). Falls keine Atmung oder
kein Puls vorhanden ist, unverzüglich zu lebensrettenden
Maßnahmen übergehen. Falls Atmung und Puls vorhanden
sind, mit Nr. 2 fortfahren.
2. Nur
nach Anleitung der Gift-Notrufzentrale oder des Arztes Erbrechen
herbeiführen.
3. Bei
Insektenstichen oder Reptilienbissen sofort den Rettungsdienst
anrufen.
Legen Sie das Kind ruhig, vermeiden Sie jegliche Bewegung.
Kühlen Sie die Stich -oder Bisswunde. Bei Stichen in
den Hals, Eiswürfel zum Lutschen verabreichen; den Hals
ebenfalls von außen kühlen.
4. Das
Kind auf die linke Seite legen, bis der Rettungsdienst eintrifft.
Verbrennungen,
Verbrühungen, Verätzungen
Bei großflächigen
Verbrennungen oder Verbrühungen den Notarzt oder den
Rettungsdienst alarmieren.
Verbrennungen
und Verbrühungen
1. Flammen
löschen
Das Kind auf dem Boden rollen, die Flammen mit einem Baumwolltuch
ersticken.
2. Kontrollieren
Sie, ob das Kind ansprechbar ist und atmet
Den Kopf etwas in den Nacken legen, das Kinn leicht anheben.
Durch Hören, Schauen und Tasten prüfen Sie, ob die
Atmung vorhanden ist (3-4 Sekunden). Falls keine Atmung vorhanden
ist, Mund-zu-Mund-Beatmung einleiten (Nr.3)
.3. zwei
langsame Atemspenden geben, Puls fühlen
Die Nase zudrücken und den Mund des Kindes mit dem eigenem
Mund abdecken. 2 langsame, sanfte Atemspenden geben. Den puls
seitlich am Hals ertasten (3-4 Sekunden). Falls kein Puls
vorhanden ist zur Herz-Druck-Massage übergehen. Falls
Puls, jedoch keine Atmung vorhanden ist,
1 Minute lang alle 3 Sekunden 1 Atemspende geben. Rettungsdienst
alarmieren.
Atmung/Puls nochmals prüfen und mit 1 Atemspende alle
3 Sekunden fortfahren, bis das Kind selbstständig atmet
oder der Rettungsdienst eintrifft. Atmung und Puls alle paar
Minuten prüfen.4. Mit sauberen, trockenem Laken zudecken
Keine
Salben, Cremes oder Hausmittel verwenden. Blasen und Hautreste
nicht entfernen.
Heiße/verbrannte
Kleidungsstücke, die sich leicht abnehmen lassen, entfernen,
nicht jedoch festklebende Kleidung.
Rettungsdienst alarmieren.
Verätzungen
1. Chemikalien
sofort von Haut oder Augen entfernen
Es kommt auf jede Sekunde an. Das Kind ausziehen und unverzüglich
abduschen oder mit dem Schlauch oder mehreren Eimern Wasser
abspritzen. Mindestens 30 Minuten abspülen.
2. Kontrollieren
Sie, ob das Kind atmet und der Puls fühlbar ist
Siehe Schritt 2 und 3 bei Verbrennungen und Verbrühungen.
3. Mit
sauberem, trockenem Laken zudecken
-
Beine hochlegen
Keine Salben, Cremes oder Hausmittel verwenden. Blasen und
Hautreste nicht entfernen.
Alarmieren Sie den Rettungsdienst.
Stromunfälle
1. Vor
Berühren des Kindes erst die Spannungsquelle entfernen
- das Kind aus der Gefahrenzone bringen
Stecker ziehen und Strom abschalten.
2. Kontrollieren Sie, ob das Kind atmet und der Puls fühlbar
ist
Siehe Schritt 2 und 3 bei Verbrennungen und Verbrühungen.
Hinweis: Das Kind zudecken und warm halten. Alarmieren Sie
den Rettungsdienst.
Knochenbrüche
Lage-Anomalien:
Falls das Kind bewusstlos ist oder nicht reagiert, den Rettungsdienst
rufen.
Sofort zu lebensrettenden Maßnahmen übergehen.
1. Verletzten
Bereich erkennen
Knochenbrüche sind anhand einer ungewöhnlichen Lage
oder Verformung der betreffenden Gliedmaße erkennbar,
evtl. begleitet von Schwellungen, Schmerzen und der Unfähigkeit,
die entsprechenden Gliedmaße zu bewegen oder zu belasten.
Offene Brüche oder Hautverletzungen über möglichen
Bruchstellen mit einem sauberen Tuch oder sterilem Verbandstuch
abdecken.
Den Rettungsdienst alarmieren.
2. Verletzte Gliedmaße stabilisieren
Verletzte Gliedmaße nicht bewegen. Mit zusammengerollter
Zeitung oder Zeitschrift, Holz, Kissen oder zusammengerolltem
Handtuch schienen und dadurch ruhig stellen.
Hinweis: Nicht versuchen, den Bruch zu richten.Verletzte Gliedmaße
beim Schienen möglichst nicht bewegen.
Spezielle
Bruchverletzungen
Fraktur
von Schlüsselbein, Schulter, Ellenbogen
Den Arm mit Hilfe eines um den Hals gewickeltem Dreiecktuch
ruhig stellen. Eisbeutel auf die Bruchstelle, jedoch nicht
direkt auf die Haut legen.Fraktur von Arm, Handgelenk
Arm oder Handgelenk mit zusammengerollter Zeitung, Zeitschrift
oder Holz fest umschienen und mit einem Dreiecktuch ruhig
stellen. Eisbeutel auf die Bruchstelle, jedoch nicht direkt
auf die Haut legen.Fraktur von Becken, Hüftgelenk, Oberschenkelknochen
Falls Das Kind über dem Becken -oder Oberschenkelschmerzen
klagt, ist von einem Knochenbruch auszugehen.Hilfe holen.
Nur im äußerstem Notfall schienen oder das Kind
bewegen. Sorgen Sie für absolute Unbeweglichkeit des
Kindes.Sofort den Rettungsdienst alarmieren.
Beinbruch
Das Bein mit einem Kissen oder Tuch polstern und mit zusammengerollter
Zeitung oder Zeitschrift, Holz oder Pappe fest schienen. Eisbeutel
auf die Bruchstelle, nicht direkt auf die Haut legen.Fraktur
von Knöchel oder Fuß
Den Knöchel oder Fuß mit einem Kissen fest polstern.
Eisbeutel auf die Bruchstelle, nicht direkt auf die Haut legen.
Augenverletzungen (Erwachsene)
Falls die Person bewusstlos ist, nicht reagiert oder anscheinend
eine Verletzung vorliegt, unverzüglich den Rettungsdienst
alarmieren. Reiben der Augen oder Ausüben von Druck vermeiden.
1. Stoß oder Schlag auf das Auge
Eisbeutel oder eingewickelte Eisstücke locker, jedoch
nicht direkt auf dem Auge aufbringen. Keinen festen Druck
ausüben.
2. Schnittverletzung an Auge oder Augenlid
Beide Augen mit sterilen Tupfern oder kleinen, sauberen Tüchern
abdecken. Beide Augen locker bandagieren und den Notarzt alarmieren.
Keinen festen Druck ausüben.
3. Fremdkörper im Auge
Kleine Fremdkörper (Staubpartikel, Asche, Wimper) vorsichtig
mit lauwarmen Wasser ausspülen. Falls Tränenfluss
und sanfte Spülung nicht ausreichen, vorsichtig am Augenlid
ziehen und die Person auffordern, nach ober oder nach unten
zu blicken. Falls der Fremdkörper sichtbar ist, das Auge
nochmals vorsichtig ausspülen oder angefeuchteten, sterilen
Tupfer verwenden. Ist dieser nicht vorhanden, angefeuchtetes
Toilettenpapier benutzen. Sollte der Fremdkörper weiterhin
festsitzen, beide Augen wie bei Nr. 2 abdecken, und den Notarzt
rufen.
4. Im Glaskörper eingebetteter Partikel
Keinen Druck auf das Auge ausüben und nicht versuchen,
den Fremdkörper zu entfernen. Verhindern, dass der Partikel
berührt oder bewegt wird. Das betroffene Auge mit Pappbecher
abdecken und diese befestigen, ohne dabei das Auge zu berühren.
Das zweite Auge wie in Nr. 2 abdecken. Die Person weiterhin
flach auf dem Rücken lagern.
Die Augen nicht berühren! Den Verletzten in die Ambulanz
transportieren oder den Rettungsdienst rufen.
5. Verätzung der Augen
Augen unverzüglich 30 Minuten mit lauwarmen (nicht heißem!)
Wasser ausspülen. Den Kopf zur Seite drehen, so dass
das betroffene Auge nach unten weist. Verletztes Auge offenhalten
und Minuten lang mit reichlich Wasser ausspülen und zwar
unter dem Wasserhahn, mit einem Krug, Glas oder einem anderen
sauberen Behältnis. Kontaktlinsen möglichst entfernen
(nicht mit Gewalt). Augen wie in Nr. 2 bandagieren und sofort
Hilfe holen. Pharmazeutische Augenspüllösungen können
ebenfalls verwendet werden.
Die Augen nicht berühren!
Akute Erkrankungen
Hohes
Fieber
1. Hohes
Fieber bedeutet 38,9°C (oral) bzw. 39,4°C (rektal).
2. Unnötige Kleidungsstücke entfernen.
3. Fiebersenkendes Medikament, z.B. Paracetamol, in altersgerechter
Dosierung verabreichen.
4. Das Kind mit Schwamm und lauwarmen Wasser abtupfen. Das
Kind in eine Wanne mit lauwarmen Wasser setzen oder unter
einer einzelnen Lage dünner Handtücher oder Windeln,
die in lauwarmes Wasser getaucht und ausgewrungen wurden,
ruhen lassen.
Hinweis: Unterkühlung unbedingt vermeiden. Daher zum
Abtupfen kein Eiswasser oder Alkohol verwenden.
5. Alle 30 Minuten Temperatur messen. Mit dem Abtupfen aufhören,
wenn die Temperatur auf 38,3°C (rektal) abgesunken ist.
6. Das Kind reichlich kühle Getränke trinken lassen
- beispielsweise Limonade, Fruchtsäfte, Früchtetee
oder Wasser.
Blinddarmentzündung
Sofort - auch nachts - den Verdacht auf Blinddarmentzündungen
ärztlich klären lassen.
Symptome
1. Appetitverlust, eventuelles Erbrechen
2. Bauchschmerz, vorwiegend im rechten Unterbauch
3. Bewegungsschmerz im Hüftgelenk
4. Fieber
Meningitis und andere akute Infektionen
Symptome
1. Meist hohes, unkontrollierbares Fieber; evtl. Krämpfe
2. Kopfschmerzen
3. Steifer Nacken
4. Eventuell rötliche Pusteln oder fleckiger Hautausschlag
5. Schwer aufweckbar
6. Reizbar - das Kind möchte nicht umarmt oder bewegt
werden (Das Kind reagiert nicht auf elterlichen Trost)
Bereits ein einzelnes dieser Symptome sollte ernst genommen
werden. Den Kinderarzt rufen oder sofort die Ambulanz aufsuchen.
Nasenbluten
Die Nasenflügel
dicht unter dem Nasenknochen zusammendrücken und mindestens
5-10 Minuten fest zusammengedrückt halten. Falls das
Nasenbluten nicht stillbar ist, unverzüglich die Ambulanz
aufsuchen oder den Rettungsdienst alarmieren.
Bellender Husten und Pfeifgeräusch (Krupp)
1. Unverzüglich den Kinderarzt rufen oder die Ambulanz
aufsuchen.
2. Das Kind in einen Raum mit hoher Luftfeuchtigkeit bringen
(dampfgesättigtes Badezimmer, Raum mit Raumluftbefeuchter).
3. Versuchen Sie, das Kind zu beruhigen: Weinen verstärkt
den Husten.
Atemnot
Als Symptome können vorliegen:
1. Bläuliche Hautverfärbung; starke Atemprobleme
(laute, rasche Atmung)
2. Bellender Husten
3. Fieber
4. Schweigsamkeit
5. Abneigung gegen flaches Liegen
6. SpeichelflussBereits ein einzelnes dieser Symptome sollte
ernst genommen werden. Den Kinderarzt rufen oder sofort die
Ambulanz aufsuchen.
Reye-Syndrom
meist
im Alter von 4-6 Jahren (bisweilen auch vorher)
Das Reye-Syndrom entsteht meist im Anschluss an typische kindliche
Viruserkrankungen wie Erkältung, Grippe oder Windpocken
klingen ab und es scheint zu einer Genesung gekommen zu sein.
Anzeichen für das Syndrom sind häufiges Erbrechen,
Kopfschmerzen, Verwirrtheit , Reaktionsträgheit und Teilnahmslosigkeit.
Bereits ein einzelnes dieser Symptome sollte ernst genommen
werden. Den Kinderarzt rufen oder sofort die Ambulanz aufsuchen.
Maßnahmen nach einer Kopfverletzung
1. Schmerzmittel in altersgerechter Dosierung verabreichen.
2. Anstrengende Tätigkeiten vermeiden.
3. Das Kind ausruhen lassen, solange Kopfschmerzen oder andere
Symptome fortbestehen.
4. Geschwollene/schmerzende Partien mit Eisbeuteln behandeln.
Die Eisbeutel nicht direkt auf die Haut legen.Bereits ein
einzelnes dieser Symptome sollte ernst genommen werden. Den
Kinderarzt rufen oder sofort die Ambulanz aufsuchen.
1. Das
Kind ist ungewöhnlich schläfrig (nachts alle 4 Stunden
aufwecken)
2. Übelkeit oder Erbrechen
3. Das Kind klagt über verschwommenes oder doppeltes
Sehen oder hat unterschiedlich weite Pupillen
4. Anhaltende Kopfschmerzen oder Nackensteifheit
5. Gleichgewichtsstörungen
6. Verwirrtheit, Gedächtnisverlust oder andere ungewöhnliche
Verhaltensweisen
Verbrennungen 1. bis 3. Grades
1. Verbrennungen
1. Grades
(Rötungen wie bei Sonnenbrand, Schmerzen). Kältebehandlung
(Wasser, Eisbeutel). Keine Salben, Cremes oder Hausmittel
verwenden.
2. Verbrennungen 2. Grades
(Blasen, stellenweise rohe Haut). In kaltes Wasser tauchen,
trocknen und mit sterilem Verbandstuch abdecken. Schockbehandlung
durchführen und den Arzt aufsuchen
Hinweis: blasen nicht aufstechen und keine Salben, Cremes
oder Hausmittel verwenden.
3. Verbrennungen 3. Grades
(ledrige, versenkte Haut, oftmals kaum Schmerzen).
Sofort des Rettungsdienst rufen!
|